Es ist soweit, seit dem 14. Februar 2014 ist der Letzte Teil der Final Fantasy XIII Trilogie erschienen, mit dem Namen Lightning Returns. Neues Kampfsystem, eine Open-World, Frisches Skill-System, und vieles mehr. Das hört sich auf dem Blatt gut an nicht wahr? Ob das auch in der Praxis funktioniert, erfahrt ihr in unserem Test.

Der Durchbruch

Falls euch die Vorgänger von Final Fantasy XIII zu linear waren, kann ich euch beruhigen. Der Neuste Ableger bietet euch bereits nach einer Stunde Spielzeit eine Offen begehbare Spielwelt die sich durch vier Regionen streckt, indem sich fünf Länder befinden. Es gibt viel zu entdecken und man ist nicht in der Lage jeden Ort beim ersten Durchgang des Spiels genau zu besichtigen, warum das so ist, erfahrt ihr gleich (oder auch nicht?:D).

Die Zeit im Nacken

Enviroment 05Ja, Zeit ist euer bester Freund, warum? Ganz einfach! Im Gegensatz zu den Vorgängern wo ihr stundenlang an einer Stelle stehen bleiben konntet und zwar ohne die Furcht vor irgendwelchen Konsequenzen, das sieht bei Lightning Returns anders aus. Zeit ist hier fester Bestandteil der Story in der rechten Bildschirmecke tickt permanent eine Uhr, ihr müsst beispielweise in einem bestimmten Zeitraum, an einem Ort, zu einer bestimmten Mission auftauchen. (was für ein Satz).

Kostüme statt Skills

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Wer hier looten und Leveln will ist hier fehl am Platz. Ihr bekommt eure Fähigkeiten durch sogenannte „Kampfganituren“ Jede Kampfgarnitur besitzt eine eigene Ausrüstung und eigene Stärken, Schwächen sowie Fähigkeiten. ihr bekommt anfangs schon vorgefertigte, doch ihr könnt und müsst im Spielverlauf selbst welche erstellen. Eine Kampfgarnitur hat ihre eigene ATB-Leiste, die sich während des Kampfes ständig auffüllt. Inaktive Kampfgarnituren füllen sich schneller auf, daher lohnt es sich, ständig hin- und her zu wechseln. Jede Attacke oder Fähigkeit Lightnings benötigt ATB, die die Leiste leert. Stärkere Attacken schlagen verständlicherweise stärker zu Buche als schwache. Im Kampf kommt es oft darauf an, die Schwachpunkte des Gegners zu treffen, um ihn in einen Schockzustand zu befördern und damit für eine kurze Zeit inaktiv zu machen. Nun ein kleiner Fun fact, ist euch aufgefallen das sich Lightnings „Oberweite“ je nach Kampfganitur ändert? Schaut mal.

 

Die Story (ohne Spoiler)

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Nach einem langen Schlaf erwacht Lightning und findet sich in einer Welt wieder, die in spätestens 13 Tagen dem Ende geweiht ist. Ihr „Schlaf“ dauerte mehrere hundert Jahre und seitdem hat sich einiges verändert. So sieht die Welt nun ganz anders als noch in „FFXIII-2“ aus. Abgesehen vom Schloss Walhallas gibt es keinen Ort, den man aus den Vorgängerspielen kennt. In dieser neuen Welt dient Lightning auch einem Gott, der bisher in der „FFXIII“-Welt nur eine Hintergrundrolle gespielt hatte und den meisten Spielern (nahezu) unbekannt sein wird. Im Auftrag des Gottes Bhunivelze muss Lightning so viele Seelen wie möglich sammeln und sie zu einer neuen Welt geleiten. Um dies zu erreichen, muss sie die Wünsche verschiedener Menschen erfüllen, sodass die Seelen dieser gerettet werden können. Doch wie kam es dazu, dass Lightning plötzlich so einer Walküren-ähnlichen Rolle nachgeht? Nun ja, wenn sie ihre Aufgabe gut erfüllt, mag Bhunivelze ihr womöglich ihre verstorbene Schwester zurückgeben. Damit dieser Deal stattfindet, darf Lightning nicht erlauben, dass die Welt vor dem geplanten 13. Tag endet. Natürlich gibt es auch Nebenmissionen, die sind abwechslungsreich und fügen sich perfekt in das Spiel ein.

Grafik

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Zur Grafik möchte ich eigentlich nicht viel sagen, das liegt daran das sie eigentlich besser oder zumindest gleich geblieben sein sollte, was sie aber nicht ist! wobei die Cutscenes wie gewohnt fantastisch aussehen, jedoch wimmelt es inGame von schlecht Animierten NPCS, teils matschigen Texturen bis zu Rucklern. Da sah es bei den Vorgängern deutlich besser aus.

 

Fazit

Nun werde ich etwas sagen, was jeder von euch vermutet Final Fantasy XIII: Lightning Returns ist eine Trilogie, es empfiehlt sich also alle Teile zu spielen um die Story Komplett zu verstehen.
Ansonsten kann man sagen das Square Enix hier mit frischen Ideen wie das überarbeitete Kampfsystem sowie Skillsystem und die Open-World ist an manchen Orten ein echter Schmaus für das Auge.

Fakten:

  • Open-World
  • Neues Kampfsystem
  • Neues Skillsystem
  • Etwas Schlechtere Grafik

83/100

 

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